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Bikejöring

Zughundesport Bikejöring

Bei der Radtour im Wald ist bisher dein Hund neben dem Fahrrad gelaufen? Wenn du dir etwas mehr Action wünschst und dein Hund lauf- sowie arbeitsfreudig ist, ist Bikejöring vielleicht das Richtige für euch.

Über Stock und Stein

Der Hund ist dabei über eine Zugleine mit dem Fahrrad verbunden und zieht dich ähnlich wie beim Schlittenhunderennen durch die Landschaft. Um als Anfänger den Zughundesport auszuprobieren, bietet sich diese Sportart an, weil die Investitionen relativ gering sind und es leicht zu lernen ist. Wenn du merkst, dass dein Hund doch nicht so viel Freude daran hat wie gedacht, ist die Enttäuschung nicht allzu groß. Allerdings sind viele Hunde von dieser Variante begeistert, sodass du einen Versuch wagen solltest. Damit die Gelenke deines Hundes geschont werden, sind lange Strecken auf Asphalt nicht ratsam. Stattdessen solltest du dir Strecken aussuchen, die durch Wald oder Felder führen.

Mit einem normalen Stadtfahrrad kann es auf solchen Wegen schnell unsicher werden; ein stabiles Mountainbike mit grobem Profil ist besser geeignet. Dein Hund trägt ein gut sitzendes Zuggeschirr, nur so darf er das Fahrrad ziehen. Ein Schutzhelm und Handschuhe sind zur eigenen Sicherheit ratsam.

Voraussetzungen für den Hund

Die Hauptrolle spielt jedoch dein Hund. Natürlich sollte er bereits ausgewachsen sein, damit Gelenke und Hüfte keinen Schaden durch die Belastung nehmen. Die Grundbegriffe der Erziehung sind ihm geläufig, damit er vom Sattel aus sicher gelenkt werden kann. Ein Hund, der voller Freude einem Reh hinterher rennt und dabei sein Herrchen auf dem Fahrrad hinter sich vergisst, wäre eine Gefahr. Sehr groß und schwer muss der Begleiter nicht sein, wichtiger ist, dass er gerne rennt. Hunde, die ungefähr 20 Kilogramm wiegen, können bereits viel Spaß am Bikejöring entwickeln. Je kräftiger dein Hund ist, desto leichter wird es ihm fallen, dich und das Rad zu ziehen. Allerdings ist es nicht notwendig, dass er die ganze Arbeit übernimmt – du kannst ihn gerne dabei unterstützen und in die Pedale treten. Wichtig ist lediglich, dass die Leine, mit der Hund und Fahrrad verbunden ist, gestrafft ist und nicht auf dem Boden liegt. Durch spürt er dich und fühlt sich bei der Arbeit sicherer.

Sicherheit für Mensch und Tier

Damit du nicht über die Zugleine fährst, ist ein Abstandhalter notwendig, an dem das Seil befestigt wird. Eine Dämpfung am Seil sollte vorhanden sein; gibt der Hund Gas, reagiert es flexibel und schwere Rucke werden vermieden. Er bestimmt das Tempo, du passt dich an. Wird er langsam, weil die Anstrengung ungewohnt ist, trittst du langsamer oder legst eine Erholungspause ein. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass das Seil nicht am Halsband befestigt wird. Der Druck auf Hals und Kehlkopf ist bei dieser Variante viel zu groß; stattdessen wird ein Zuggeschirr genutzt, die bei Schlittenhunderennen zum Einsatz kommen. Die Belastung wird hiermit ideal auf dem Rücken verteilt, wodurch der Vierbeiner seine Kraft optimal einsetzen kann. An dieses Training solltest du deinen Hund langsam heranführen. Anfangs hilft es ihm, wenn eine Begleitperson ihn vorne führt, während du hinten auf dem Fahrrad sitzt und die Befehle gibst. Schnell wird er verstehen, was du von ihm verlangst und der Spaß kann beginnen!

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