Welches Hundefutter ist gut? So findest du das passende Futter für deinen Hund

Welches Hundefutter ist gut? So findest du das passende Futter für deinen Hund - Woofshack

Die Auswahl an Hundefutter ist riesig. Trocken oder nass, mit Getreide oder ohne, eine oder mehrere Proteinquellen – und dazu Begriffe wie Sensitive, Singleprotein oder Premium. Kein Wunder, dass die einfache Frage „Welches Hundefutter ist gut?“ schnell kompliziert wird.

Dabei hilft ein anderer Blickwinkel: Statt nach dem vermeintlich besten Futter zu suchen, lohnt es sich zu fragen, welches Futter die Anforderungen des eigenen Hundes erfüllt.

Alter, Aktivität, Körperkondition, Energiebedarf und individuelle Verträglichkeit spielen dabei zusammen. Für die tägliche Ernährung kommt ein weiterer wichtiger Punkt hinzu: Das gewählte Futter sollte den Hund mit den benötigten Nährstoffen versorgen und für den jeweiligen Einsatzzweck vorgesehen sein.

Dieser Ratgeber hilft dir, Hundefutter anhand sinnvoller Kriterien einzuordnen – und zeigt dir, wann unsere ausführlicheren Ernährungsratgeber weiterhelfen.

🔎 Gutes Hundefutter: Auf das Gesamtbild kommt es an

Eine einzelne Zutat verrät noch nicht, wie gut ein Futter zu deinem Hund passt. Auch Fleischanteil, Preis oder eine auffällige Bezeichnung auf der Verpackung reichen für eine fundierte Beurteilung nicht aus.

Schau dir stattdessen mehrere Punkte gemeinsam an:

✔️ Ist das Produkt für die tägliche vollständige Fütterung vorgesehen?
✔️ Passt es zum Alter beziehungsweise zur Lebensphase?
✔️ Wie viel Energie liefert es?
✔️ Welche Proteinquellen enthält die Rezeptur?
✔️ Sind Zusammensetzung und analytische Bestandteile nachvollziehbar angegeben?
✔️ Liefert der Hersteller ausreichend Informationen zum Produkt?
✔️ Passt die empfohlene Menge zum tatsächlichen Bedarf?
✔️ Und besonders wichtig: Kommt dein Hund mit dem Futter gut zurecht?

Für die europäische Heimtierfutterbranche stellt die FEDIAF ernährungswissenschaftliche Leitlinien bereit. Sie enthalten unter anderem Empfehlungen zur Versorgung von Hunden in unterschiedlichen Lebensphasen.

Für den Alltag ist die Kennzeichnung auf dem Produkt deshalb ein guter Ausgangspunkt: Soll ein Futter die tägliche Ernährung vollständig abdecken, achte darauf, ob es entsprechend als Alleinfuttermittel ausgewiesen ist.

🏷️ „Premium“, „natürlich“ & Co.: Wie viel sagen solche Begriffe aus?

Auf Futtersäcken und Dosen begegnen uns viele Begriffe, die zunächst nach Qualität klingen.

Für die Auswahl des passenden Futters solltest du dich darauf aber nicht allein verlassen.

Interessanter sind konkrete Informationen:

  • Für welche Hunde beziehungsweise Lebensphase wurde das Produkt entwickelt?
  • Ist es ein Alleinfuttermittel oder ein Ergänzungsfuttermittel?
  • Welche tierischen Proteinquellen stecken darin?
  • Welche analytischen Bestandteile werden ausgewiesen?
  • Gibt der Hersteller den Energiegehalt an?
  • Wie transparent sind Produktinformationen und Fütterungsempfehlungen?

Auch die WSAVA empfiehlt bei der Beurteilung von Tiernahrung einen umfassenderen Blick und warnt davor, die Qualität allein aus der Zutatenliste abzuleiten.

Kurz gesagt: Nicht das schönste Wort auf der Verpackung entscheidet, sondern die ernährungsphysiologische Eignung des gesamten Futters.

🐶 Welches Futter passt zu welchem Hund?

Ein Welpe befindet sich mitten im Wachstum. Ein ausgewachsener Familienhund hat andere Anforderungen und ein Senior kann wiederum einen veränderten Energiebedarf entwickeln.

Deshalb beginnt eine sinnvolle Futterwahl beim Hund selbst.

Alter und Lebensphase

Welpen benötigen eine Ernährung, die auf Wachstum und Entwicklung abgestimmt ist. Nach Abschluss des Wachstums folgt die Adult-Phase. Mit zunehmendem Alter können Aktivität, Körperzusammensetzung und damit auch der Bedarf erneut Veränderungen unterliegen.

💡 Für junge Hunde findest du bei Woofshack eine eigene Auswahl an Welpenfutter.

Aktivität und Körperkondition

Zwei Hunde mit gleichem Körpergewicht benötigen nicht zwangsläufig dieselbe Energiemenge.

Ein sportlich geführter Hund kann einen höheren Bedarf haben als ein wenig aktiver Hund gleicher Größe. Gleichzeitig sollte die Futtermenge nicht nur nach Tabellenwerten gewählt werden.

Beobachte deshalb auch die Körperkondition und Gewichtsentwicklung deines Hundes.

Individuelle Situation

Verträgt dein Hund sein bisheriges Futter problemlos? Gibt es Zutaten, auf die er nachweislich reagiert? Bestehen Erkrankungen oder besondere ernährungsmedizinische Anforderungen?

Je spezieller die Situation ist, desto wichtiger wird eine gezielte Auswahl. Bei Erkrankungen gehört die Futterplanung in tierärztliche beziehungsweise entsprechend qualifizierte fachliche Hände.

🥩 Welche Rolle spielt die Proteinquelle im Hundefutter?

Proteine stellen Aminosäuren bereit, die der Körper für zahlreiche Funktionen benötigt. In Hundefutter können dafür sehr unterschiedliche Proteinquellen eingesetzt werden.

Häufig findest du beispielsweise:

Huhn, Rind, Lamm, Fisch, Pferd, Wild, Ziege, Truthahn oder Insekten.

Die Frage sollte dabei nicht lauten:

„Welche Fleischsorte ist generell die beste?“

Sondern:

„Welche Proteinquelle ist für diesen Hund und diese Rezeptur geeignet?“

Für viele gesunde Hunde kommen verschiedene Proteinquellen infrage. Bei einem Hund mit vermuteter oder diagnostizierter Futtermittelreaktion kann dagegen entscheidend sein, welche Proteine er in der Vergangenheit bereits gefressen hat.

Eine ungewöhnliche Fleischsorte ist daher nicht automatisch besser oder verträglicher.

Was bringt Singleprotein?

Bei Singleprotein-Rezepturen wird die Auswahl der tierischen Proteinquellen gezielt eingeschränkt. Das kann praktisch sein, wenn die Ernährung übersichtlich gestaltet oder eine bestimmte Proteinquelle bewusst gewählt werden soll.

Dabei sollte man zwei Begriffe nicht gleichsetzen:

Singleprotein beschreibt die Auswahl der Proteinquelle – es ist kein automatischer Nachweis dafür, dass ein Produkt hypoallergen ist.

👉 Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest: Singleprotein-Hundefutter – welche Proteinquelle ist für meinen Hund geeignet?

🌾 Braucht gutes Hundefutter Getreide – oder besser keines?

Die Antwort lautet: Das hängt nicht allein vom Getreide ab.

Bei getreidefreien Rezepturen werden andere pflanzliche Zutaten beziehungsweise Kohlenhydratquellen eingesetzt. Die Abwesenheit von Getreide macht ein Futter aber nicht automatisch ernährungsphysiologisch überlegen.

Ebenso wenig muss ein Futter mit Getreide grundsätzlich schlechter sein.

Wenn du für deinen Hund gezielt eine getreidefreie Ernährung suchst, findest du dafür entsprechende Rezepturen:

👉 Getreidefreies Hundefutter entdecken

🥣 Nass oder trocken: Muss man sich entscheiden?

Nicht unbedingt.

Trocken- und Nassfutter unterscheiden sich unter anderem deutlich in ihrem Wassergehalt und ihrer Energiedichte. Beide Varianten können für die tägliche Ernährung geeignet sein, wenn das konkrete Produkt entsprechend konzipiert und deklariert ist.

Trockenfutter lässt sich meist einfach lagern und portionieren und liefert aufgrund des geringen Wasseranteils vergleichsweise viel Energie in einer kleinen Futtermenge.

Nassfutter bringt bereits über die Mahlzeit viel Flüssigkeit mit und weist pro 100 Gramm üblicherweise eine geringere Energiedichte als Trockenfutter auf.

Auch eine Kombination beider Futterarten ist möglich.

Deshalb gibt es bei dieser Frage ebenfalls keinen pauschalen Gewinner. Entscheidend ist, welche Lösung zum Hund und zum gemeinsamen Alltag passt.

👉 Die Unterschiede erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Trockenfutter oder Nassfutter – was ist besser für meinen Hund?

🌿 Was ist bei einem sensiblen Hund anders?

Wenn ein Hund auf bestimmte Futterbestandteile reagiert oder immer wieder Verdauungsprobleme zeigt, wird aus der allgemeinen Futterwahl eine wesentlich individuellere Aufgabe.

Dann kann es hilfreich sein, die bisherige Ernährung genauer anzusehen:

  • Welche Proteinquellen kennt der Hund bereits?
  • Welche Zutaten wurden bisher gefüttert?
  • Wann treten Beschwerden auf?
  • Wurde das Futter kürzlich gewechselt?
  • Gibt es eine tierärztlich festgestellte Allergie oder Erkrankung?

Je nach Ausgangssituation können übersichtlich aufgebaute Rezepturen, gezielt ausgewählte Proteinquellen oder andere Ernährungskonzepte sinnvoll sein.

Die Aufschrift „Sensitive“ allein beantwortet diese Fragen jedoch genauso wenig wie „Singleprotein“ oder „getreidefrei“.

Treten Beschwerden wiederholt auf – beispielsweise Verdauungsprobleme, Hautveränderungen oder Juckreiz – sollte zuerst geklärt werden, was dahintersteckt.

👉 Einen ausführlichen Einstieg findest du in unserem Ratgeber Hundefutter für sensible Hunde: Welches Futter ist das richtige?

Wenn vor allem der Magen Probleme macht

Weicher Kot, Blähungen und andere wiederkehrende Verdauungsprobleme können viele Ursachen haben. Deshalb haben wir diesem Thema einen eigenen Ratgeber gewidmet:

👉 Hundefutter für Hunde mit empfindlichem Magen

🧾 Zutatenliste lesen: hilfreich, aber nicht allein entscheidend

Natürlich lohnt sich ein Blick auf die Zusammensetzung.

Gerade wenn du eine bestimmte Zutat vermeiden möchtest, ist sie unverzichtbar. Trotzdem erzählt eine Zutatenliste nicht die komplette Geschichte eines Futters.

Warum?

Weil eine bedarfsgerechte Ernährung davon abhängt, welche Nährstoffe die fertige Gesamtrezeptur liefert – nicht davon, welche Zutat auf den ersten Blick besonders attraktiv klingt.

Für deine Beurteilung kannst du deshalb mehrere Informationen miteinander verbinden:

Zusammensetzung → Was wurde eingesetzt?

Analytische Bestandteile → Welche analysierten Nährstoffgruppen werden angegeben?

Energiegehalt → Wie energiereich ist das Futter?

Fütterungsempfehlung → Welche Menge sieht der Hersteller vor?

Verwendungszweck → Für welche Lebensphase beziehungsweise Ernährungsform ist das Produkt gedacht?

Verträglichkeit → Wie kommt dein Hund tatsächlich damit zurecht?

So entsteht ein wesentlich aussagekräftigeres Bild als durch die Zutatenliste allein.

🔥 Ein oft unterschätzter Punkt: Wie viel Energie steckt im Futter?

Die Grammzahl einer Portion sagt zunächst erstaunlich wenig aus.

100 Gramm Trockenfutter können wesentlich mehr Energie liefern als 100 Gramm Nassfutter. Selbst zwei Produkte derselben Futterart können sich in ihrer Energiedichte unterscheiden.

Deshalb kann man die Futtermenge verschiedener Produkte nicht einfach Gramm für Gramm miteinander vergleichen.

Wie viel dein Hund benötigt, hängt unter anderem von Körpergewicht, Aktivität, Alter und Körperkondition ab.

Die Mengenangabe des Herstellers dient dabei als Orientierung. Danach solltest du beobachten, wie sich Gewicht und Körperkondition entwickeln, und die Portion gegebenenfalls anpassen.

👉 Unser Woofshack Futterrechner hilft dir dabei, den Energiebedarf und die tägliche Futtermenge abzuschätzen. Auch Trockenfutter, Nassfutter und Mischfütterung lassen sich dort berücksichtigen.

📊 Welche Kriterien sind für meinen Hund besonders wichtig?

Situation Bei der Futterwahl besonders beachten
Welpe Futter für die Wachstumsphase und eine darauf abgestimmte Nährstoffversorgung
Adult-Hund Aktivität, Körperkondition, Energiezufuhr und Verträglichkeit
Senior Veränderungen bei Aktivität, Gewicht, Körperkondition und individuellem Bedarf
Sportlich aktiver Hund Tatsächlicher Energieverbrauch und passende Energiedichte des Futters
Ernährungssensibler Hund Futterhistorie, Zutaten, Proteinquellen und individuelle Reaktionen
Bestimmte Zutaten meiden Zusammensetzung und sämtliche relevanten Proteinquellen kontrollieren
Trocken oder nass? Energiedichte, Flüssigkeitsaufnahme, Alltag und Vorlieben des Hundes
Gewicht verändert sich Aufgenommene Energie, Portionsgröße und Körperkondition überprüfen
Erkrankung Ernährung gemeinsam mit Tierarzt oder qualifizierter Fachperson abstimmen

⭐ Welche Hundefutter-Marke soll ich wählen?

Auch die Marke allein beantwortet die Frage nach dem passenden Futter nicht.

Sinnvoller ist es, zuerst die Anforderungen deines Hundes festzulegen und anschließend innerhalb eines Sortiments nach einer geeigneten Rezeptur zu suchen.

Bei Woofshack findest du dafür unterschiedliche Ernährungskonzepte.

🥣 PERRO

PERRO führt Trocken- und Nassfutter sowie Snacks und bietet dabei eine große Auswahl unterschiedlicher Proteinquellen. Zum Sortiment gehören außerdem Rezepturen, die eine gezieltere Futterauswahl bei ernährungssensiblen Hunden ermöglichen.

👉 PERRO Hundefutter

🏔️ Black Canyon

Bei Black Canyon findest du verschiedene Futterarten und zahlreiche tierische Proteinquellen. Das Sortiment umfasst zudem getreidefreie Varianten und ausgewählte Rezepturen mit einer gezielt begrenzten tierischen Proteinquelle.

👉 Black Canyon Hundefutter

🌿 THE GOODSTUFF

THE GOODSTUFF setzt bei seinem Hundefutter auf getreidefreie Rezepturen und verschiedene tierische Proteinquellen. Für die Herstellung des Trockenfutters nutzt die österreichische Marke ihr als FRESH-MIX bezeichnetes Verfahren.

👉 THE GOODSTUFF Hundefutter

Diese drei Beispiele sollen keine Bestenliste darstellen. Entscheidend bleibt immer das konkrete Produkt und dessen Eignung für deinen Hund.

🛒 In 7 Fragen zum passenden Hundefutter

Bevor du dich durch einzelne Produkte arbeitest, kannst du die Auswahl mit sieben Fragen deutlich eingrenzen:

1. Befindet sich mein Hund im Wachstum, im Erwachsenenalter oder bereits im Seniorenalter?

2. Wie sieht sein Alltag aus – eher gemütlich oder sehr aktiv?

3. Wie entwickeln sich Gewicht und Körperkondition?

4. Gibt es bekannte gesundheitliche oder ernährungsbedingte Besonderheiten?

5. Welche Proteinquellen kennt und verträgt mein Hund bereits?

6. Welche Futterform passt zu unserem Alltag: trocken, nass oder eine Kombination?

7. Ist das konkrete Produkt für die vorgesehene tägliche Ernährung und Lebensphase geeignet?

Mit diesen Antworten lässt sich das riesige Angebot wesentlich sinnvoller eingrenzen.

👉 Hundefutter bei Woofshack entdecken

Fazit: Nicht nach dem „besten“ Futter suchen – nach dem passenden

Die Frage „Welches Hundefutter ist gut?“ lässt sich nicht mit einem Markennamen, einer Fleischsorte oder einem einzelnen Qualitätsmerkmal beantworten.

Für einen gesunden Hund können durchaus verschiedene Produkte geeignet sein.

Entscheidend ist, dass Nährstoffversorgung, Lebensphase, Energiezufuhr, Körperkondition und individuelle Verträglichkeit zusammenpassen.

Genau deshalb lohnt es sich, zunächst den eigenen Hund zu betrachten und erst danach Rezepturen miteinander zu vergleichen.

Bestehen Erkrankungen, anhaltende Beschwerden oder besondere medizinische Anforderungen an die Ernährung, sollte die Auswahl nicht allein anhand eines Online-Ratgebers erfolgen. In solchen Fällen gehört die individuelle Situation fachlich beziehungsweise tierärztlich beurteilt.

❓ Häufige Fragen: gutes Hundefutter

Gibt es ein bestes Hundefutter für alle Hunde?

Nein. Hunde unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Alter, Aktivität, Energiebedarf und individueller Verträglichkeit. Deshalb können für verschiedene Hunde ganz unterschiedliche Futterlösungen passend sein.

Was sollte ich als Erstes auf der Verpackung prüfen?

Wenn das Produkt den Hund dauerhaft vollständig ernähren soll, prüfe zunächst seinen Verwendungszweck und die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel. Danach sind unter anderem Lebensphase, Zusammensetzung, analytische Bestandteile, Energiegehalt und Fütterungsempfehlung interessant.

Sagt ein hoher Preis etwas über die Futterqualität aus?

Der Verkaufspreis allein erlaubt keine zuverlässige Aussage darüber, ob ein Futter für deinen Hund ernährungsphysiologisch besser geeignet ist.

Muss gutes Hundefutter einen hohen Fleischanteil haben?

Der angegebene Fleischanteil ist nur eine Information über die Rezeptur. Ob ein Alleinfuttermittel den Hund bedarfsgerecht versorgen kann, lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Sollte ich grundsätzlich getreidefreies Futter wählen?

Nein. Der Verzicht auf Getreide ist ein Merkmal der Rezeptur, aber kein allgemeines Qualitätssiegel. Entscheidend ist, ob das gesamte Futter zum jeweiligen Hund passt.

Wann kann Singleprotein interessant sein?

Zum Beispiel dann, wenn du die Auswahl tierischer Proteinquellen gezielt übersichtlich halten möchtest. Besonders bei ernährungssensiblen Hunden kann die bisherige Futterhistorie dabei eine wichtige Rolle spielen.

Kann ich Trocken- und Nassfutter kombinieren?

Grundsätzlich ja. Bei einer Mischfütterung sollten allerdings die Energiemengen beider Futterarten gemeinsam berücksichtigt werden, damit die Gesamtration zum Bedarf des Hundes passt.

Was sollte ich bei wiederkehrenden Futterproblemen tun?

Nicht vorschnell von einer Futtersorte zur nächsten wechseln. Wiederkehrende Verdauungs-, Haut- oder andere Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben und sollten entsprechend abgeklärt werden.

Wofür steht „Alleinfuttermittel“?

Damit wird ein Futter bezeichnet, das aufgrund seiner Zusammensetzung für eine vollständige Tagesration vorgesehen ist. Achte zusätzlich darauf, für welche Tierart und Lebensphase das konkrete Produkt bestimmt ist.

Kann man eine Hundefutter-Marke generell empfehlen?

Sinnvoller ist die Bewertung der jeweiligen Rezeptur. Innerhalb einer Marke können sich Produkte hinsichtlich Proteinquelle, Energiegehalt, Futterart und Einsatzzweck deutlich unterscheiden.

📚 Quellen & weiterführende Informationen

FEDIAF – Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs

Europäische Leitlinie zur bedarfsgerechten Ernährung von Hunden und Katzen. Sie beschreibt unter anderem Anforderungen an Allein- und Ergänzungsfuttermittel sowie die Nährstoffversorgung in verschiedenen Lebensphasen.
FEDIAF Nutritional Guidelines

WSAVA – Guidelines on Selecting Pet Foods

Internationale Empfehlungen zur Beurteilung von Tiernahrung. Die WSAVA legt den Fokus auf Nährstoffversorgung, Herstellertransparenz und darauf, Futter nicht nur anhand von Zutatenlisten oder Marketingbegriffen zu bewerten.
WSAVA Global Nutrition Toolkit

Merck Veterinary Manual – Dog and Cat Foods

Veterinärmedizinische Fachquelle mit Grundlagen zu Hunde- und Katzenernährung, Futterarten, Kennzeichnung und bedarfsgerechter Nährstoffversorgung.
Merck Veterinary Manual: Dog and Cat Foods